Nach über acht Jahren verlässt Schneider Electric-„General“ Dietmar Hinteregger das Unternehmen. Seine Nachfolge wird mit 1. August der gebürtige Deutsche Matthias Bölke antreten.
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| Hinteregger-Nachfolger DI Dr. Matthias Bölke |
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Er habe für Stabilität, Kontinuität und vor allem stetiges Wachstum gesorgt, wird Hinteregger zum Abschied gewürdigt - dessen Amtszeit wohl aus diesen Gründen deutlich länger währte, als es die Konzernphilosophie eigentlich vorsieht...
Bei Schneider Electric ist es nämlich Usus, dass ein Topmanager seine Funktion maximal sechs Jahre ausübt, um danach eine neue Herausforderung in einem anderen Land anzunehmen. Hinteregger dagegen dürfte sich dem Vernehmen nach als Unternehmensberater selbstständig machen. Wofür er sich quasi gleich selber die besten Referenzen mitbringt: Noch im Vorjahr hat er Schneider Electric Austria einen Rekordumsatz beschert.
Damit kann sich Hinteregger nicht nur mit ruhigem Gewissen aus dem Unternehmen zurückziehen, auch persönlich zieht er eine positive Bilanz: "Ich habe in diesen acht Jahren doppelt so viel erlebt und gelernt wie in den 25 Jahren zuvor. Eine börsennotierte Aktiengesellschaft in der Dimension von Schneider Electric ist eine andere Welt - auch im täglichen Arbeiten. Es war eine unheimlich spannende, wenn auch manchmal sehr anstrengende Zeit."
Mit 1. August wurde Matthias Bölke zum neuen Generaldirektor bei Schneider Electric Austria bestellt. Für den Konzern ist Bölke bereits seit 17 Jahren tätig, von denen er über die Hälfte im Ausland verbrachte.
Ursprünglich gestaltete der Diplomingenieur bei Schneider Electric die Entwicklung einer neuen Industrie-Terminalreihe mit - bekannt unter dem Namen MMI (Mensch-Maschine-Interface) - und war danach für deren weltweite Vermarktung verantwortlich. Anschließend war Bölke einige Jahre Mitglied der Geschäftsleitung in der deutschen Vertriebsorganisation. Zuletzt agierte er wieder international im Bereich der Geschäftsentwicklung der International Operating Division.
Seinen künftigen Aufgaben sieht Bölke mit großem Interesse entgegen: "Für mich ist Österreich als Markt in vielen Belangen spannend und hat den großen Vorteil, dass ich hier in meiner Muttersprache kommunizieren kann."
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