Umweltminister Niki Berlakovich und Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth präsentierten heute die "Photovoltaik-Förderaktion 2010". Der Klima- und Energiefonds richtet sich mit seiner Förderung ausschließlich an private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis fünf Kilowatt-Peak (kWp) installieren wollen. Bereits Ende Juni sind die ersten Ansuchtermine.
Ein Einreich-Chaos wie letztes Jahr soll es heuer nicht geben. Der Klima- und Energiefonds hat, um der zu erwartenden großen Nachfrage gerecht werden zu können, das Einreichverfahren optimiert und die technischen Systeme erweitert. Das Einreichverfahren ist nun zweistufig gestaltet. In der ersten Stufe werden online nur noch die Basisdaten eingegeben, dann kommt eine Mail mit Link in den Posteingang geflattert, über den man 72 Stunden Zeit hat, alle Dokumente hochzuladen. Alle genauen Infos finden Sie auf der Homepage des Klima- und Energiefonds.
Die Einreichtage sind nach Bundesländern gestaffelt. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online und nach dem "first-come - first-served" Prinzip. Das heißt, die Förderungen werden nach dem Einlangen der Ansuchen pro Bundesland gereiht und vergeben. Antragsteller haben nun bis zum jeweiligen Bundesländerstart Zeit, um ein verbindliches Angebot einzuholen, das eine der Fördervoraussetzungen ist.
Die Einreichstarts für die Bundesländer
Salzburg ab 28.06.2010, 18:00 Uhr
Vorarlberg ab 28.06.2010, 18:00 Uhr
Burgenland ab 29.06.2010, 18:00 Uhr
Wien ab 29.06.2010, 18:00 Uhr
Niederösterreich ab 30.06.2010, 18:00 Uhr
Kärnten ab 05.07.2010, 18:00 Uhr
Tirol ab 05.07.2010, 18:00 Uhr
Oberösterreich ab 06.07.2010, 18:00 Uhr
Steiermark ab 07.07.2010, 18:00 Uhr
Förderung von 35 Millionen
"Es freut mich, dass wir mit dem Schwerpunkt Photovoltaik heuer 35 Millionen Euro an Private vergeben können. Das ist fast doppelt so viel wie 2009. Der Ausbau der Photovoltaik ist die zukunftsweisende Technologie zur klimafreundlichen Produktion von Strom. Diese Förderaktion leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unseres Zieles von 34 Prozent Anteil erneuerbare Energie und bringt uns einen Schritt näher zur Energieautarkie in Österreich", sagt Umweltminister Berlakovich.
Auch Ingmar Höbarth freut sich über die neue Aktion:"So viel Geld stand für die Förderung der PV in Österreich noch nie zur Verfügung. Mit diesen 35 Millionen Euro können dreimal so viele Anlagen wie 2009, das sind mindestens 5.500 Anlagen, gefördert werden. Auch die österreichische Wirtschaft profitiert von der PV-Aktion mit rund 110 Millionen Euro an zusätzlichen Umsätzen"
Wer sich für eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlageentscheidet, kann außerdem mit höheren Fördersätzen als für eine klassische Aufdach-Anlage rechnen.
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