Österreich gerät gemäß aktuellen Eurostat-Daten bei Wirtschaftswachstum gegenüber EU und Eurozone ins Hintertreffen.
"Österreich gerät in Sachen Wirtschaftswachstum gegenüber der EU und der Eurozone ins Hintertreffen. Da müssen die Alarmglocken läuten", betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl angesichts der heute präsentierten neuesten Konjunkturdaten des EU-Statistikamtes Eurostat. Demnach hat die Wirtschaft sowohl der Eurozone als auch der EU im ersten Quartal 2010 um 0,2 Prozent gegenüber dem 4. Quartal des Vorjahres zugelegt. Indes ist die österreichische Wirtschaft um 0,1 Prozent geschrumpft. Hinzu kommt, dass WIFO und IHS jüngst ihre Investitionserwartungen für das laufende Jahr deutlich nach unten geschraubt haben.
Leitl: "Wir hinken hinterher"
"In der Vergangenheit ist die österreichische Wirtschaft im EU-Vergleich überdurchschnittlich stark gewachsen, jetzt hinken wir in der Entwicklung hinterher", warnt Leitl. Ein weiteres Auseinanderdriften müsse unbedingt verhindert werden. "Die enttäuschenden neuen Konjunkturdaten zwingen zum Handeln. Die Regierung ist aufgefordert, rasch geeignete Impulse zu setzen, um das Wachstum wieder anzukurbeln", fordert der WKÖ-Präsident abschließend.
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