WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser: Betriebe können wieder Anträge auf geförderte Energieberatung stellen – Praxis zeigt Einsparungspotenzial von mehr als 15 Prozent
„Mehr Energieeffizienz bei Klein- und Mittelbetrieben ist unverzichtbar für die Erreichung der EU-Klimaschutzziele durch Österreich. Deshalb ist es mehr als erfreulich, dass der sogenannte KMU-Energieeffizienzscheck nun verlängert wird“, begrüßt die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser, eine entsprechende Entscheidung des Klimafonds.
1.400 Schecks in 12 Monaten
Die Aktion war zunächst auf ein Jahr begrenzt und wurde dann evaluiert. Ergebnis: Die Aktion hat sich sehr gut bewährt, die Nachfrage in der Wirtschaft ist konstant steigend. Innerhalb von 12 Monaten wurden rund 1.400 Schecks abgerufen. Während der Energiescheck des Klimafonds in allen österreichischen Bundesländern hervorragende Akzeptanz genießt und überall mit den regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammen abgestimmt ist, hat in der Steiermark ein regelrechter Run darauf eingesetzt. Dort wurden 470 Schecks gelöst.
Viele Betriebe unterschätzen Einsparungsmöglichkeiten
Und: Die bisherigen Beratungen haben gezeigt, dass in den KMU bei den Energiekosten ein Einsparungspotenzial von über 15 Prozent Gang und Gäbe ist. Viele Betriebe würden ihre tatsächlichen Einsparungsmöglichkeiten jedoch unterschätzen, so Hochhauser. „Die meisten KMU könnten Energie sparen. Sie müssen nur wissen wo und wie.“
Mit dem Energiescheck können sich die Betriebe eine professionelle Beratung fördern lassen. Der Scheck repräsentiert einen Geldbetrag von 675 €, der für qualifizierte Energieberatungen (Erstberatung oder Umsetzungsberatung) verwendet werden kann. „Ab sofort können die Betriebe wieder Anträge auf eine geförderte Energieberatung stellen – und diese Chance sollten sie unbedingt nutzen“, betont die WKÖ-Generalsekretärin abschließend.
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