Obmann-Herk: „Betriebe nehmen gesellschaftliche Verantwortung als Ausbildungsstätten wahr“
„Die Handwerks- und Gewerbebetriebe nehmen ihre Verantwortung als Ausbildungsbetriebe wahr. Mit über 52.000 Jugendlichen werden gut die Hälfte aller Lehrlinge in den Betrieben unserer Sparte ausgebildet. Doch Verantwortung ist keine Einbahnstraße, auch Schule bzw. die Auszubildenden sind gefordert“, betont Josef Herk, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und bringt es auf den Punkt: „Wir brauchen eine bessere Ausbildung der Schulabgänger.“
Herk hebt hervor, dass das Niveau der Schulabgänger deutlich angehoben werden muss – Stichwort: Notenwahrheit. „Bei den Einstiegsqualifikationen der Lehrlinge beklagen unsere Betriebe immer wieder Mängel. Vor allem bei den Mathematikkenntnissen treten teilweise gravierende Lücken auf. Die Ausbildung der Schulabgänger muss sich in diesem Bereich entscheidend verbessern.“
Imagebildung ist ein wesentlicher Faktor für die Lehre
Für die Bundessparte Gewerbe und Handwerk ist auch die Imagebildung ein wesentlicher Faktor für die Lehre: „Die Lehre ist keine Ausbildung zweiter Wahl. Sie ist erste Wahl für jeden, der in seinem Wunschberuf Spitzenleistungen erbringen möchte. Die Lehre darf nicht zur Flucht vor der Schulbank werden“, so Herk.
Herk, weist darauf hin, dass die Hauptaufnahmesaison für Lehrlinge erst beginnt: „Die Betriebe der Bundessparte Gewerbe und Handwerk werden auch im Herbst zahlreiche neue Lehrlinge ausbilden und tragen damit erheblich zu einer der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsraten in Europa bei.“ (AC)
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