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Einzelhandelsbilanz 2011: Das Vorjahr wurde nicht getoppt, dennoch stabile Umsätze

     
 

Der stationäre Einzelhandel erwirtschaftete im vergangenen Jahr ein nominelles Plus in der Höhe von 1,2 Prozent. Real entspricht dies einem Minus von 1,7 Prozent gegenüber 2010. Umsatzmäßig liegt der Einzelhandel bei 51,2 Milliarden Euro netto. Der Elektrohandel war Sieger im Weihnachtsgeschäft, sinkende Preise bescherten der Branche reale Umsatzsteigerungen.

Einzelhandelsbilanz 2011: Das Vorjahr wurde nicht getoppt, dennoch stabile Umsätze
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Die Entwicklung für den gesamten Einzelhandel war damit schwächer als im Vorjahr."Der Einzelhandel konnte zwar das Vorjahr nicht toppen, verzeichnete aber dennoch gute Umsätze", erläuterte Peter Voithofer, Direktor der KMU-Forschung.

Insgesamt meldeten jeweils 45 Prozent der Geschäfte für das Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr gestiegene bzw. gesunkene Umsätze. Bei zehn Prozent blieben die Umsätze unverändert. Bei den Erhebungen wurde der nicht-stationäre Handel nicht berücksichtigt, dieser macht insgesamt drei bis vier Prozent aus.

Elektrohandel: Preise sinkend, Mengen steigen

Die Bundesobfrau der Sparte Handel Bettina Lorentschitsch über die Entwicklungen im Elektrohandel: "Generell für den Elektrohandel haben wir sinkende Preise beobachtet, mit der Menge ging es aber hinauf. Wir gehen für dieses Jahr davon aus, dass die Entwicklung stabil bleibt, was aber nicht leicht werden dürfte. In diesem Jahr wird sich die Entwicklung im Elektrohandel also auf das Vorjahresniveau einpendeln."

Elektrohandel als Branchensieger im Weihnachtsgeschäft

Der Weihnachtsumsatz 2011 betrug 1,57 Milliarden Euro (brutto), damit konnte im Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel der Rekordumsatz des Jahres 2010 zwar erreicht, aber nicht übertroffen werden. Branchensieger im Weihnachtsgeschäft 2011 waren der Möbel- und der Elektroeinzelhandel (inkl. Foto, Computer).

Auch 2011 lagen die Preisveränderungen im Einzelhandel unter der Inflationsrate: Trotz der gestiegenen Inflation kam es im Einzelhandel mit Elektrogeräten, Computern und Fotoartikeln sogar zu Preisrückgängen (minus 2,1 Prozent). Bei größeren Unternehmen (ab vier Millionen Umsatz) war die Entwicklung dynamischer, diese konnten meistens ein nominelles Plus aufwarten. „Dass größere Geschäfte eine bessere Umsatzentwicklung haben, ist natürlich klar“, erläutert Voithofer.

Real konnten nur der Elektroeinzelhandel (inkl. Computer, Foto) und die Drogerien und Parfümerien Umsatzsteigerungen erzielen, was beim Elektroeinzelhandel auf eine Folge der Preisrückgänge zurückzuführen war. Trotz der insgesamt positiven nominellen Umsatzentwicklung im Jahr 2011 zeigen sich weiterhin große Unterschiede zwischen den Einzelhandelsstandorten.

Der Sparstift wird immer weniger angesetzt

Die Sparquote der privaten Haushalte wird für 2012 mit 7,3 Prozent angegeben, im vergangenen Jahr lag diese bei 7,5 Prozent. 2008 lag dieser Wert noch bei 11,5 Prozent.

Quelle: Elektrojournal

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