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4 Schritte, die Sie nach dem Erfassen von Netzqualitäts- Messdaten ausführen sollten
Egal, ob Sie Daten für eine Woche oder einen Monat aufzeichnen – es schadet nie, das Messgerät kurz zu prüfen und die bis dahin aufgezeichneten Messdaten anzusehen. Diese stichprobenartige Überprüfung ermöglicht es Ihnen, Ereignisdaten zu überprüfen und/ oder Probleme seit Beginn der Messung zu erkennen.
4 Schritte, die Sie nach dem Erfassen von Netzqualitäts- Messdaten ausführen sollten ANWENDUNGSBERICHT 1 Stichproben bzw. zwischenzeitliche Datenüberprüfung Egal, ob Sie Daten für eine Woche oder einen Monat aufzeichnen – es schadet nie, das Messgerät kurz zu prüfen und die bis dahin aufgezeichneten Messdaten anzusehen. Diese stichprobenartige Überprüfung ermöglicht es Ihnen, Ereignisdaten zu überprüfen und/ oder Probleme seit Beginn der Messung zu erkennen. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, sich mit dem Gerätebediener bzw. dem zentralen Ansprechpartner in Verbindung zu setzen, um zu besprechen, ob Probleme auftraten bzw. ob idealerweise alles problemlos ablief. Wenn sich ein Störfall ereignete (z. B. Auslösen von Leistungsschaltern oder Durchbrennen von Sicherungen), vergleichen Sie diesen mit den Daten, die bis zu diesem Zeitpunkt erfasst wurden. Der Vergleich führt normalerweise zur Entscheidung, ob die Mess- und Aufzeichungsphase verlängert werden muss oder die erforderlichen Daten bereits erfasst wurden. 2 Auf welche wichtigen Dinge ist zu achten? Wenn ein Protokoll des Störfalls verfügbar ist, müssen Sie zunächst die Daten kurz vor, während und kurz nach diesem Ereignis genau unter die Lupe nehmen. Haben sich bestimmte Messdaten zu diesen Zeitpunkten erheblich verändert? Leistungsschalter und Resets können häufig durch einen deutlichen Spannungsabfall ausgelöst werden. Je nach Geräteempfindlichkeit kann dies deutlich durch einen Bereich der Signalform oder als anhaltendes Ereignis über mehrere Zyklen in den Trenddaten der Effektivwerte angezeigt werden. Die MIN- und MAX-Trendlinien weisen je nach Gerät normalerweise eine Ansprechzeit eines Halb- oder einzelnen Zyklus auf. Der Durchschnitt liegt typischerweise bei einer vom Benutzer definierten Auflösung. Überprüfen Sie bei ungewolltem Auslösen von Leistungsschaltern die Werte der Leistungsschalter zu Beginn der Studie, und vergleichen Sie sie mit der durch das Messgerät erfassten Stromstärke. Wenn eine hohe Last eingeschaltet wird, steigt der Strom üblicherweise für eine kurze Zeit stark an. Dies nennt man Einschaltstrom. Gleichzeitig findet häufig ein Spannungsabfall statt, den man als Spannungseinbruch bezeichnet. Neben Spannung und Strom ist es auch empfehlenswert die Oberschwingungen zu analysieren. Ein deutlicher Anstieg der gesamten harmonischen Verzerrung (THD) kann auch zu Überhitzung und Auslösen von Schaltern führen.
2 Fluke Corporation 4 Schritte, die Sie nach dem Erfassen von Netzqualitäts-Messdaten ausführen sollten 3 Abschließende Schritte Entfernen Sie das Messgerät, und packen Sie es vorsichtig ein. Stellen Sie sicher, dass Sie keine Teile wie Spannungsklemmen oder kleine Zubehörteile zurücklassen. Überprüfen Sie den Messort abschließend visuell auf Sauberkeit und Sicherheit, und stellen Sie sicher, dass der Einsatz abgeschlossen werden kann. Stellen Sie bei Bedarf sicher, dass alle Schrauben von abnehmbaren Abdeckplatten fest angezogen sind. Locker sitzende Schrauben oder Abdeckplatten können zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Unfall führen. Wenn Warnhinweise verwendet und Sperrungen oder Freischaltungen durchgeführt wurden, muss der Messort danach wieder in den ordnungsgemäßen Zustand versetzt werden. 4 Berichterstellung Das Dokumentieren Ihrer Vorgehensweise und Ergebnisse ist wichtig. Mit der Netzqualitätssoftware können Sie dies schnell und einfach umsetzen. Wenn Sie mit Ihrer Messung die Sollwerte zu erfassen bzw. den Betriebszustand charakterisieren möchten, reicht die Erstellung eines allgemeinen Berichts aller Daten normalerweise vollkommen aus. Wenn bei Ihrer Arbeit ein bestimmtes Ereignis bzw. ein bestimmtes Problem im Mittelpunkt stand, stellen Sie sicher, dass dies auch in Ihrem Bericht widergespiegelt wird. Denken Sie auch an die Leser. Die Person, die auf Grundlage Ihrer Empfehlungen Entscheidungen trifft, kennt sich mit dem Thema Netzqualität möglicherweise nicht gut aus. Die Auswahl der für das Ereignis relevanten Daten ist sinnvoller als das Festhalten der gesamten Datenbank auf Papier. Außerdem können Sie auch andere Datenquellen wie Bilder oder Wärmebilder einbeziehen. Halten Sie Ihre Ergebnisse klar und verständlich fest, und setzen Sie die Funktion zur Berichterstellung (falls vorhanden) ein, um auf wichtige Daten einzugehen. In Verbindung mit dem vollständigen Datensatz sollte es dann möglich sein, den Großteil der Netzqualitätsprobleme zu lösen. Fluke Deutschland GmbH In den Engematten 14 79286 Glottertal Telefon: (069) 2 22 22 02 00 Telefax: (069) 2 22 22 02 01 E-Mail: [email protected] Web: www.fluke.deBeratung zu Produkteigenschaften und Spezifikationen: Telefon: (07684) 8 00 95 45Beratung zu Anwendungen, Software und Normen: Telefon: 0900 1 35 85 33 (€ 0,99 pro Minute aus dem deutschen Festnetz, zzgl. MwSt., Mobilfunkgebühren können abweichen) E-Mail: [email protected] Fluke Vertriebsgesellschaft m.b.H. Liebermannstraße F01 A-2345 Brunn am Gebirge Telefon: (01) 928 95 00 Telefax: (01) 928 95 01 E-Mail: [email protected] Web: www.fluke.at Fluke (Switzerland) GmbH Industrial Division Hardstrasse 20 CH-8303 Bassersdorf Telefon: 044 580 75 00 Telefax: 044 580 75 01 E-Mail: [email protected] Web: www.fluke.ch ©2015 Fluke Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Anderungen vorbehalten. 08/2015 Pub_ID: 6006031A-DE Dieses Dokument darf nicht ohne die schriftliche Genehmigung der Fluke Corporation geändert werden. Fluke. Damit Ihre Welt intakt bleibt. ®